Targeting im Mobile Marketing

Werbung in Apps und

auf mobilen Webseiten gezielt

aussteuern

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Targeting-Methoden und ihre Einsatzmöglichkeiten im Mobile Marketing.

Die richtige Targeting-Strategie im Mobile Advertising

Der Erfolg einer Mobile-Kampagne hängt maßgeblich davon ab, die richtige Zielgruppe mit der passenden Botschaft zu erreichen. Dafür stehen im Mobile Advertising verschiedene Targeting-Methoden zur Verfügung – von kontextueller Werbung über standortbasierte Ausspielungen bis hin zu datenbasierten Ansätzen wie Retargeting.

Jede Methode bietet eigene Vorteile und Einsatzmöglichkeiten. Gleichzeitig unterscheiden sie sich hinsichtlich Reichweite, Datenverfügbarkeit und technischer Umsetzbarkeit über verschiedene Apps und mobile Webseiten hinweg.

Über die AllMediaDesk-Selbstbuchungsplattform können Werbetreibende Mobile-Banner und Mobile-Video-Kampagnen einfach buchen und dabei auf praxiserprobte Targeting-Optionen zurückgreifen.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Targeting-Möglichkeiten im Mobile Marketing:

Contextual targeting

Kontextuelles Targeting – Werbung im passenden Umfeld platzieren

Kontextuelles Targeting gehört zu den effektivsten und gleichzeitig datenschutzfreundlichsten Methoden im Mobile Marketing. Dabei werden Werbeanzeigen in Apps oder auf mobilen Webseiten ausgespielt, deren Inhalte thematisch zur beworbenen Marke oder zum Produkt passen.

Ein Lieferdienst kann beispielsweise in Restaurant- oder Rezept-Apps werben, während ein Reiseanbieter seine Anzeigen auf Wetterportalen oder Reise-Webseiten platziert.

Über AllMediaDesk lassen sich passende Umfelder gezielt auswählen. Werbetreibende können bestimmte Themenbereiche, Kategorien oder einzelne Webseiten für ihre Kampagne definieren. Da keine personenbezogenen Daten oder Nutzerprofile benötigt werden, eignet sich dieser Ansatz besonders gut für Reichweitenkampagnen und datenschutzsensible Umgebungen.

Retargeting

Retargeting – Nutzer erneut ansprechen

Retargeting ermöglicht es, Nutzer erneut zu erreichen, die bereits Kontakt mit einer Marke hatten. Typische Anwendungsfälle sind Besucher eines Online-Shops, die einen Kaufprozess abgebrochen haben, oder Interessenten, die sich bereits mit einem Produkt beschäftigt haben.

In der mobilen Welt ist Retargeting jedoch nicht überall gleichermaßen verfügbar. Die Umsetzung setzt voraus, dass Apps oder Webseiten entsprechende Identifikationsmöglichkeiten bereitstellen und die notwendigen Daten zur Verfügung stehen. Da viele Medienanbieter diese Möglichkeiten nur eingeschränkt oder gar nicht anbieten, lässt sich Retargeting häufig nicht flächendeckend über eine größere Anzahl von Apps und Webseiten einsetzen. Aus diesem Grund bieten wir Retargeting im Rahmen unserer Mobile-Kampagnen derzeit nicht an.

First-party data

Targeting mit First-Party-Daten

First-Party-Daten sind Daten, die ein Medienanbieter direkt von seinen eigenen Nutzern erhebt und verwaltet. Dazu zählen beispielsweise Angaben, die ein Nutzer bei der Registrierung gemacht hat, Angaben aus Nutzerprofilen, Informationen zum Nutzungsverhalten innerhalb der eigenen Angebote sowie freiwillig angegebene Interessen oder Präferenzen.

Solche Daten ermöglichen grundsätzlich eine sehr genaue Zielgruppensegmentierung. In der Praxis ist ihre Verfügbarkeit jedoch stark vom jeweiligen Anbieter abhängig. Während einige Apps umfangreiche Nutzerdaten erfassen, sammeln andere nahezu keine Informationen. Hinzu kommen unterschiedliche Datenstrukturen und technische Standards.

Dadurch wird die einheitliche Planung und Umsetzung größerer Kampagnen oft erschwert. Aus diesem Grund setzen viele Werbetreibende verstärkt auf kontextuelles Targeting und Geotargeting, da diese Ansätze deutlich breiter verfügbar und einfacher skalierbar sind.

Geo-targeting

Geotargeting: Mobile Werbung regional aussteuern

Geotargeting zählt zu den wirkungsvollsten Möglichkeiten im Mobile Marketing. Anzeigen werden dabei gezielt Nutzern in bestimmten Regionen, Städten oder sogar in unmittelbarer Nähe eines Standorts ausgespielt.

Besonders für lokale Unternehmen, Filialisten oder regionale Marketingaktionen bietet diese Form der Zielgruppenansprache großes Potenzial.

Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren zur Standortbestimmung:

  • GPS-basiertes Geotargeting: Wenn Apps oder mobile Webseiten GPS-Daten bereitstellen, kann die Aussteuerung besonders präzise erfolgen – teilweise bis auf Straßen- oder Stadtteilebene.
  • IP-basiertes Geotargeting: Stehen keine GPS-Daten zur Verfügung, erfolgt die Standortbestimmung über die IP-Adresse des Nutzers. Da IP-Adressen je nach Region von Internet- und Mobilfunkanbietern vergeben werden, können Kampagnen dennoch gezielt auf Städte, Regionen oder Bundesländer ausgerichtet werden. Die Genauigkeit hängt dabei von der Art der Internetverbindung ab: Nutzer im WLAN lassen sich häufig präziser lokalisieren als Nutzer im mobilen Datennetz.

Mobile Targeting in der Praxis

Da die Verfügbarkeit von Nutzerdaten zunehmend eingeschränkt wird und Datenschutzanforderungen weiter steigen, gewinnen Lösungen wie kontextuelles Targeting und Geotargeting immer mehr an Bedeutung.

Beide Ansätze bieten eine hohe Reichweite, funktionieren anbieterübergreifend und lassen sich ohne komplexe Datenstrukturen effizient umsetzen. Gleichzeitig bleibt die Werbeansprache relevant und zielgerichtet.

Über die AllMediaDesk Self-Service-Plattform können Mobile-Kampagnen einfach geplant und gebucht werden – inklusive leistungsstarker Targeting-Optionen für eine präzise Aussteuerung Ihrer Werbung.