Mobile-Marketing-Kampagnen optimieren:

So steigern Sie die Performance & CTR Benchmarks

Mobile-Banner und Mobile-Video-Werbung in Apps und auf mobilen Webseiten bieten Unternehmen eine wirkungsvolle Möglichkeit, ihre Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie täglich viel Zeit verbringen.

Doch sind Mobile-Kampagnen effizient? Ja – wenn sie auf das Nutzungsverhalten mobiler Endgeräte abgestimmt und laufend optimiert werden.

Mit der richtigen Strategie können Mobile Ads Sichtbarkeit schaffen, Interaktionen auslösen und Conversions unterstützen. Entscheidend sind dabei vor allem Targeting, Werbemittelgestaltung und die Wahl der passenden Platzierungen.

So verbessern Sie die Performance Ihrer Mobile-Kampagnen

KPIs zur Erfolgsmessung

Eine Kampagne zu starten ist nur der erste Schritt. Erst die Analyse der Leistungswerte zeigt, welche Maßnahmen erfolgreich sind und wo Optimierungspotenzial besteht.

Zu den wichtigsten Kennzahlen (KPIs) gehören:

Klickrate (CTR)

Die Click-Through-Rate (CTR) zeigt, wie viele Nutzer auf eine Anzeige klicken, nachdem sie diese gesehen haben.

Eine hohe CTR deutet darauf hin, dass Werbebotschaft, Gestaltung und Targeting für die Zielgruppe relevant sind.

  • Warum die CTR wichtig ist: Die Kennzahl gibt Aufschluss darüber, ob Ihre Werbung Aufmerksamkeit erzeugt und Nutzer zum Handeln motiviert.
  • Welche CTR ist gut? Nach unseren Erfahrungen liegt die durchschnittliche CTR von Mobile-Display-Kampagnen, die man als Benchmark verwenden kann, bei etwa 0,35 %.
  • Optimierungstipp: Ist die CTR niedrig, sollten Werbemittel, Botschaften oder Targeting-Einstellungen überprüft werden.
Visualisierung der CTR-Formel

Cost-per-Click (CPC)

Der Cost-per-Click beschreibt die Kosten für einen tatsächlichen Klick auf Ihre Anzeige. Er ergibt sich aus den Gesamtkosten der Kampagne geteilt durch die Anzahl der erzielten Klicks.

  • Warum der CPC wichtig ist: Der CPC hilft dabei, die Wirtschaftlichkeit einer Kampagne zu beurteilen. Eine Kampagne mit einer etwas niedrigeren Klickrate kann wirtschaftlich erfolgreicher sein, wenn die Kosten pro Klick deutlich geringer ausfallen.
  • Wann sollte der CPC optimiert werden? Liegt der CPC auf einem hohen Niveau, lohnt es sich, die Kampagne genauer zu analysieren. Häufig lassen sich die Kosten durch eine präzisere Zielgruppenansprache, die Auswahl anderer Platzierungen oder die Optimierung der Werbemittel reduzieren. Bereits kleine Anpassungen können dazu beitragen, die Performance zu verbessern, ohne das Werbebudget erhöhen zu müssen.
Darstellung der Formel des Cost-per-Click

Tausender-Kontakt-Preis (CPM)

Der TKP beschreibt die Kosten für 1.000 Einblendungen einer Werbekampagne. Diese Kennzahl spielt insbesondere bei Branding-Kampagnen eine wichtige Rolle.

  • Warum der TKP wichtig ist: Der Wert zeigt, wie kosteneffizient Reichweite eingekauft wird und ermöglicht Vergleiche zwischen unterschiedlichen Kampagnen und Werbekanälen.
  • Betrachtung nur im Zusammenspiel mit anderen KPIs: Ein niedriger TKP allein ist jedoch kein Erfolgsgarant. Entscheidend ist, dass die Reichweite auch zu Interaktionen und Conversions führt.
Formel um den TKP zu berechnen

Conversions & Conversion Rate (CVR)

Während die CTR das Interesse misst, zeigt die Conversion Rate, wie viele Nutzer nach dem Klick tatsächlich eine gewünschte Aktion ausführen. Typische Conversions sind Käufe, Kontaktanfragen, Registrierungen oder App-Downloads.

  • Warum die Conversion Rate wichtig ist: Sie zeigt direkt, welchen geschäftlichen Nutzen eine Kampagne erzielt und hilft dabei zu bewerten, ob Ihre Werbung tatsächlich zu messbaren Geschäftsergebnissen führt – und nicht nur zu Klicks.
  • Worauf Sie achten sollten: Eine niedrige Conversion Rate kann darauf hindeuten, dass Nutzer zwar Interesse an der Anzeige zeigen, jedoch auf der Zielseite auf Hindernisse stoßen. Prüfen Sie daher insbesondere die Nutzerfreundlichkeit der Landingpage, die Ladegeschwindigkeit, die Klarheit der Inhalte sowie die Einfachheit des Conversion-Prozesses.
Formel für die Berechnung der Conversion-Rate für mobile Anzeigen

Die wirkungsvollsten Werbeformate im Mobile Advertising

Basierend auf unseren Erfahrungen erzielen insbesondere folgende Werbeformate gute Ergebnisse:

  • Medium Rectangle (300x250 px): Ein sehr starkes Format für den Einsatz in Apps und auf mobilen Webseiten.
  • Large Rectangle (336x280 px): Etwas größer und besonders gut für Seiten mit viel Inhalt.
  • Vertical Video (9:16): Ideal für Fullscreen-Erlebnisse in Apps und auf mobilen Webseiten.
Visualisierung der am besten funktionierenden mobilen Anzeigenformate

Lohnt sich Mobile Werbung?

Die Rentabilität von Mobile-Marketing-Kampagnen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Wettbewerbssituation, die Zielgruppe und die Margen des beworbenen Produkts oder der Dienstleistung.

Richtig eingesetzt kann mobile Werbung jedoch einen wichtigen Beitrag zum Markenaufbau leisten und gleichzeitig Leads, App-Downloads, Anfragen oder Verkäufe generieren. Besonders effektiv ist Mobile Advertising, wenn Nutzer in relevanten Situationen und passenden Umfeldern erreicht werden.